Reisegruppe Usbekistan
Beate Klein
22.08.2018 116 0

Usbekistan - Zauber der Seidenstraße

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VDE Rhein-Main e.V.
Moschee Buchara

Die Moschee Chor-Minor-Madrasa in Buchara

| Beate Klein

Seit vielen Jahren bietet der VDE Rhein-Main Fachexkursionen rund um die Welt an. Die Reise nach Usbekistan mit seiner über 2000 Jahre alten Kultur und den warmherzigen Menschen gehörte dabei sicherlich zu einem der beeindruckendsten Reiseziele. Berge, Wüsten und Oasen, prachtvolle Bauwerke und die traditionelle Gastfreundschaft der Bevölkerung prägen das Bild Usbekistans. Im zentralen Teil der Großen Seidenstraße zwischen China und Europa gelegen, blickt das Land auf eine bis ins Altertum reichende Geschichte zurück und verfügt über eine einmalige Kultur. Mitte Mai konnte sich die zwölfköpfige Reisegruppe des VDE Rhein-Main bei der diesjährigen Fachexkursion selbst von der Schönheit des Landes überzeugen. Von Frankfurt aus starteten sie in die Hauptstadt Tashkent, wo sie auf den örtlichen Reiseführer trafen. Er führte sie weiter in die Stadt Samarkand, eine über 2700 Jahre bestehende uralte, aber immer noch junge Stadt mit den in Blau und Türkis gekachelten Moscheen und Koranschulen. Ein Highlight der Reise war der Besuch bei einer usbekischen Familie und das gemeinsame Zubereiten und Essen traditioneller Speisen. Weiter ging es auf der historischen Seidenstraße nach Buchara, wo sie das Wahrzeichen der Stadt, das Minarett Kalan und die gleichnamige Moschee besuchten. Bei einer Folklore-Show lernten sie die traditionelle usbekische Musik kennen. Die Stadt Chiwa inmitten der Wüste in der Oase Choresm stand als nächstes auf dem Programm. Das Unesco-Weltkulturerbe gleicht einem Freilichtmuseum. Besonders beeindruckend war der dortige Spaziergang auf der Stadtmauer. Von Chiwa aus fuhren sie in das 100 km entfernte Jurtencamp Ayaz Kala, das unmittelbar an einem großen Wüstengelände mit Lehmfestungsruinen aus dem 4. bis 5. Jahrhundert liegt. Alle waren sich einig, dass die Reise besonders wegen der aufgeschlossenen und gastfreundlichen Menschen sowie der Kulturdenkmäler immer in Erinnerung bleiben wird.